Hundeführer

Werwolf-Rolle · Partei des Dorfes

Hundeführer – Rollenbild bei Wolfrunde

Der Hundeführer schickt jede Nacht seinen Hund in die Lücke zwischen zwei Nachbarn am Tisch. Am Morgen sieht das ganze Dorf, wo der Hund liegt, und hört, ob er knurrt: Knurrt er, ist einer der beiden ein Werwolf. Wer ihn geschickt hat, bleibt geheim.

Der Hundeführer ist jede Nacht dran, nach der Seherin und vor der Hexe.

So klingt es bei Wolfrunde – Aufruf in der Nacht, gesprochen von Konrad:

Der Hundeführer erwacht. Sein Hund hebt den Kopf und wartet auf ein Zeichen.

So funktioniert der Hundeführer

Der Hundeführer ist die Wolfrunde-Fassung des Bärenführers aus anderen Werwolf-Ausgaben. Dort knurrt der Bär, wenn ein Wolf neben dem Bärenführer sitzt. Hier ist der Hund beweglich: Der Hundeführer wählt jede Nacht eine Lücke zwischen zwei Nachbarn in der Sitzordnung, aber nie eine Lücke neben sich selbst. Der Hund legt sich dorthin.

Am Morgen verkündet der Erzähler für alle, wo der Hund liegt, und ob er knurrt. Knurrt er, ist mindestens einer der beiden Nachbarn ein Werwolf. Bleibt er ruhig, sind beide keine Wölfe. Das Dorf bekommt damit eine öffentliche, verlässliche Auskunft, ohne dass jemand seine Rolle preisgeben muss.

Warum die Rolle so stark ist

Anders als die Seherin muss der Hundeführer sein Wissen nicht verstecken, denn es gehört allen. Und anders als beim Denunzianten irrt der Hund nie. Mit jedem ruhigen Hund werden zwei Spieler entlastet, mit jedem knurrenden Hund schrumpft die Suche auf zwei Verdächtige. In einer kleinen Runde ist das nach wenigen Nächten entscheidend. Deshalb ist die Rolle standardmäßig aus und für erfahrene Runden gedacht.

Der Hundeführer braucht eine Sitzordnung. Am Tisch ergibt sie sich von selbst, online legt der Gastgeber sie vor der Partie fest.

Taktik für den Hundeführer

Beginne dort, wo der Verdacht am größten ist, und arbeite dich um den Tisch. Zwei ruhige Nachbarn kannst du in der nächsten Nacht überspringen. Knurrt der Hund, schick ihn in der Nacht darauf eine Lücke weiter: Knurrt er wieder, kennst du den Wolf in der Mitte. Bleibt er ruhig, war es der andere.

Die Wölfe werden versuchen, dich zu finden, denn ein toter Hundeführer nimmt seinen Hund mit. Halte dich am Tag bedeckt und tu so, als würdest du den Hund lesen wie alle anderen.

Häufige Fragen

Was bedeutet es, wenn der Hund knurrt?

Mindestens einer der beiden Spieler, zwischen denen der Hund liegt, ist ein Werwolf. Bleibt der Hund ruhig, sind beide keine Wölfe.

Darf der Hundeführer den Hund neben sich legen?

Nein. Die Lücke direkt links oder rechts von ihm ist ausgeschlossen. Sonst könnte er sich mit einem ruhigen Hund selbst entlasten.

Erfährt das Dorf, wer der Hundeführer ist?

Nein. Der Erzähler sagt nur, wo der Hund liegt und ob er knurrt. Der Hundeführer bleibt geheim.

Ist der Hundeführer dasselbe wie der Bärenführer?

Er ist die Wolfrunde-Fassung davon. Beim Bärenführer knurrt der Bär nur neben dem Bärenführer selbst. Der Hund kann jede Nacht an eine andere Stelle geschickt werden.

Geht der Hundeführer auch online?

Ja. Der Gastgeber legt vor der Partie eine Sitzordnung fest, damit es Nachbarn gibt. Am Tisch ergibt sich die Ordnung von selbst.

Hundeführer selbst spielen? Bei Wolfrunde führt ein gesprochener Erzähler durch die Nacht und ruft jede Rolle mit Namen auf – online mit Sprachchat oder am Tisch mit einem Handy in der Mitte, kostenlos und ohne Download. Alle Rollen und der Ablauf einer Partie stehen in den Werwolf-Spielregeln.