Fuchs

Werwolf-Rolle · Partei des Dorfes

Fuchs – Rollenbild bei Wolfrunde

Der Fuchs hat die feinste Nase im Dorf. Jede Nacht wählt er einen Mitspieler und schnuppert an ihm und seinen beiden Nachbarn: Ist unter den dreien ein Werwolf, erfährt der Fuchs es. Ist keiner darunter, hat er sich verschnuppert und verliert seine Gabe für den Rest der Partie.

Der Fuchs ist jede Nacht dran, direkt nach der Seherin und vor dem Hundeführer.

So klingt es bei Wolfrunde – Aufruf in der Nacht, gesprochen von Jutta:

Der Fuchs erwacht. Seine Nase weiß mehr als seine Augen.

So funktioniert der Fuchs

Jede Nacht wählt der Fuchs einen Spieler, nie sich selbst. Der Erzähler prüft diesen Spieler und seine beiden lebenden Sitznachbarn, links und rechts. Ist mindestens einer der drei ein Werwolf, bekommt der Fuchs ein Ja. Sind alle drei Dörfler, bekommt er ein Nein, und damit ist seine Nase stumpf: Er wird zwar weiter gerufen, damit niemand den Verlust bemerkt, erfährt aber nichts mehr.

Der Fuchs erfährt nur Ja oder Nein, nie, welcher der drei der Wolf ist. Es zählt die Sitzordnung, und nur die Lebenden: Stirbt jemand, rücken die Nachbarn zusammen. Weißer Wolf und Leitwolf zählen als Wölfe; der Grenzgänger nur, wenn er sich für das Rudel entschieden hat, und ein Infizierter oder ein gewandeltes Findelkind zählt ebenfalls als Wolf.

Fuchs und Hundeführer

Beide arbeiten mit der Sitzordnung, aber verschieden. Der Hundeführer legt seinen Hund zwischen zwei Nachbarn und erfährt, ob dort ein Wolf sitzt; das ganze Dorf hört das Knurren. Der Fuchs prüft drei auf einmal und erfährt es allein. Dafür kann er sich nur einmal irren. Wolfrunde warnt in der Rollenauswahl, wenn zu viele Rollen an der Sitzordnung hängen, denn dann wird sie für die Wölfe durchschaubar.

Taktik für den Fuchs

Ein Ja ohne Nein ist die Kunst. Schnuppere zuerst dort, wo du ohnehin einen Wolf vermutest: Ein Ja bestätigt den Verdacht auf drei Spieler, und beim nächsten Mal verschiebst du das Fenster um einen Platz. Zwei Ja mit einem gemeinsamen Nachbarn zeigen fast auf den Wolf. Ein Nein ist nicht nur das Ende deiner Gabe, sondern auch drei bestätigte Dörfler, und die sind dem Dorf viel wert. Sag es aber nicht zu früh, denn ein Fuchs, der sich zeigt, ist das nächste Opfer.

Häufige Fragen

Erfährt der Fuchs, welcher der drei der Werwolf ist?

Nein, nur ob unter dem Gewählten und seinen zwei Nachbarn mindestens ein Wolf ist. Ja oder Nein, mehr nicht.

Was passiert bei einem Nein?

Der Fuchs verliert seine Gabe für den Rest der Partie. Er wird weiter aufgerufen, damit niemand den Verlust bemerkt, erfährt aber nichts mehr.

Zählen nur lebende Nachbarn?

Ja. Tote Spieler werden übersprungen, die Nachbarn rücken zusammen. Es gilt die Sitzordnung, wie sie im Wartebereich festgelegt wurde.

Wer zählt für den Fuchs als Werwolf?

Alle, die zum Rudel gehören: Werwolf, Leitwolf, Weißer Wolf, Urwolf, ein Grenzgänger auf Seiten der Wölfe, ein infizierter Spieler und ein Findelkind, dessen Vorbild gestorben ist.

Fuchs selbst spielen? Bei Wolfrunde führt ein gesprochener Erzähler durch die Nacht und ruft jede Rolle mit Namen auf – online mit Sprachchat oder am Tisch mit einem Handy in der Mitte, kostenlos und ohne Download. Alle Rollen und der Ablauf einer Partie stehen in den Werwolf-Spielregeln.